Neben seinen regelmäßigen Aktivitäten wie dem Jugendparlament veranstaltet das SYC immer wieder auch einzelne Events, zuletzt eine Jugendbegegnung und ein Seminar zu Konfliktprävention.

Auch in den letzten Monaten hat das Saboba Youth Centre sich weiter für die Jugendlichen im Distrikt Saboba engagiert, sowohl direkt als auch indirekt. Als Beispiele dafür möchten wir eine Jugendbegegnung und ein Fortbildungsseminar zu Konfliktprävention hervorheben.

Die Jugendbegegnung war eine Möglichkeit für 150 Jugendliche aus Saboba und 17 Jugendliche aus Großbritannien, sich untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Im Rahmen der eintägigen Veranstaltung konnten die Jugendlichen an verschiedensten Aktivitäten teilnehmen, wie Diskussionen über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ghanaischen und der britischen Kultur, diverse sportliche Betätigungen, gemeinsames Kochen, Tanzen und Kunstprojekte. Ebenso gab es Schulungen zum Umgang mit sozialen Medien und ein Theaterstück über die Gefahren von Kinderhochzeiten. Diese Veranstaltung half dem SYC auch, mehr Jugendliche zu erreichen und für zukünftige Aktivitäten zu gewinnen.

Teilnehmende der Fortbildung

Während die Jugendlichen direkt an der Jugendbegegnung beteiligt waren, zielte das Fortbildungsseminar zu Konfliktprävention, das das SYC gemeinsam mit der amerikanischen NGO World Vision veranstaltete, darauf ab, ihnen indirekt zu helfen. Über vier Tage wurden 75 Teilnehmende aus 15 Dörfern, darunter die Häuptlinge und Vertreter der Jugend, im Umgang mit Konflikten geschult. Der Nordosten Ghanas hat teils sehr gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Bevölkerungsgruppen erlebt. Auch wenn der Distrikt Saboba, im Gegensatz zu seinen Nachbargebieten Yendi und Chereponi, weitestgehend von Gewalt verschont geblieben ist, sieht das SYC deren Prävention als besonders wichtig an, da eskalierende Konflikte sie nicht nur vom Schulbesuch hindern können, sondern sie sowohl physisch als auch psychisch verletzen können.

Auf dem Seminar wurden verschiedene Strategien zur Konflikt- und Gewaltprävention besprochen. Die Teilnehmenden wurden explizit so ausgewählt, dass sich sowohl Autoritätspersonen wie die Häuptlinge oder Dorfältesten als auch Jugendliche darunter befinden. „Ich bin äußerst glücklich, dass es die Jugend ist, die sich an die Spitze dieser Kampagne gegen gewaltsame Konflikte in der Region stellt.“, bemerkte Kunji Tamanja, der Häuptling des Dorfes Kpegu.

Biyoom e.V.

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